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Freiwillige Feuerwehr Reinsdorf - Unterstützung beim Waldbrand in der Gohrischheide

Beginnend ab Dienstag, den 1. Juli 2025, ereignete sich an der Landesgrenze Sachsen/Brandenburg in der Gohrischheide ein schwerer Waldbrand, der einen großflächigen und intensiven Einsatz aller verfügbaren Kräfte erforderte. Der Katastrophenalarm im Landkreis Meißen wurde Donnerstag, dem 03.07.2025, ausgelöst, um die koordinierte Bekämpfung des Feuers sicherzustellen.

 

Zahlreiche Feuerwehren aus der gesamten Region und dem Freistaat Sachsen waren vor Ort im Einsatz, um den Brand unter Kontrolle zu bringen. Wieder einmal betroffen waren unsere Freunde aus Röderau, Gemeinde Zeithain, deren Feuerwehr nach dem einschneidenden Brandereignis von 2022 nun erneut außergewöhnliches Engagement zeigte. Die Einsatzkräfte arbeiteten unermüdlich, unter herausfordernden Bedingungen, um Menschen, Natur und Infrastruktur zu schützen. Am Mittwoch, den 9. Juli 2025, konnte der Katastrophenalarm für die Region aufgehoben werden. Die örtlichen Feuerwehren, darunter insbesondere die Feuerwehr Röderau, setzten ihre Arbeit fort und bekämpften verbliebene Brandnester.

 

Im Rahmen eines überörtlichen Hilfeleistungseinsatzes unterstützte die Freiwillige Feuerwehr Reinsdorf mit ihrem Tanklöschfahrzeug und 3 Einsatzkräften von Freitag, dem 11. bis Samstag, dem 12. Juli 2025, die örtlichen Kräfte.

 

Nach der Vorbereitung von Einsatzfahrzeug und Ausrüstung erfolgte die Anreise am Freitagvormittag zum Feuerwehrgerätehaus Röderau, wo die Unterkunft für die Einsatzkräfte eingerichtet wurde. Anschließend meldeten sich die Kräfte bei der örtlichen Einsatzleitung zur Lageeinweisung, die einen detaillierten Überblick über das Einsatzgebiet und die Gefahrenlage umfasste. Dabei wurden sowohl betroffene Flächen (sogenannte Schwarzbereiche), unversehrte Waldbereiche (Grünbereiche) als auch munitionsbelastete Zonen berücksichtigt. Die Brandlage war größtenteils unter Kontrolle, jedoch sorgten vereinzelte Glutnester durch Windböen für erneutes Aufflammen. Ziel war die Verhinderung einer Ausbreitung des Feuers in gefährdete Bereiche.

 

Die Feuerwehr Reinsdorf wurde dem Einsatzabschnitt „WEST“ zugeteilt und erhielt verschiedene Einsatzaufträge, unter anderem:

  • Durchführung von Kontrollfahrten zur Lageüberwachung

  • Identifikation und Bekämpfung von Entstehungsbränden

  • Brandbekämpfung mit Drohnenunterstützung

  • Zusammenarbeit mit anderen Einheiten im Bereich Wasserversorgung

 

Nach Übergabe des Einsatzabschnitts an die Nachtschicht unterstützte die Einheit bei einem weiteren Hilfeleistungseinsatz im Ortsgebiet, bevor die Nachtruhe angetreten wurde.

 

Am Samstag führten anhaltende Regenfälle zu einer deutlichen Entspannung der Situation. Nach entsprechender Bewertung konnte der Einsatzabschnitt „WEST“ aufgelöst und das Tanklöschfahrzeug aus dem Einsatz entlassen werden. Es folgten Reinigung der Ausrüstung, Rückbau der Unterkunft sowie die Rückfahrt nach Reinsdorf, wo die Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft am Abend abgeschlossen wurde.

 

Der Einsatz in Röderau war ein sichtbares Zeichen gelebter Solidarität, getragen von Unterstützung, Hilfsbereitschaft und einem guten Für- und Miteinander, insbesondere unter den Feuerwehren.

 

Wir wünschen den Bürgerinnen und Bürgern Kraft, Mut und Zuversicht.

Ein überwältigender Dank gilt allen Einsatzkräften für ihren unermüdlichen Einsatz bei der Bekämpfung des Waldbrandes.

Weitere Informationen

Veröffentlichung

Reinsdorf
Di, 15. Juli 2025

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